<body><script type="text/javascript"> function setAttributeOnload(object, attribute, val) { if(window.addEventListener) { window.addEventListener('load', function(){ object[attribute] = val; }, false); } else { window.attachEvent('onload', function(){ object[attribute] = val; }); } } </script> <div id="navbar-iframe-container"></div> <script type="text/javascript" src="https://apis.google.com/js/platform.js"></script> <script type="text/javascript"> gapi.load("gapi.iframes:gapi.iframes.style.bubble", function() { if (gapi.iframes && gapi.iframes.getContext) { gapi.iframes.getContext().openChild({ url: 'https://www.blogger.com/navbar/15321048?origin\x3dhttp://berlinmd.blogspot.com', where: document.getElementById("navbar-iframe-container"), id: "navbar-iframe" }); } }); </script>

Berlin MDs

Medizinische Komödie, Drama, Tragödie, Lustspiel und Volkstheater

Gastspiel mit Berliner Hauptdarstellern


EOFT 2005

Sascha am 19.11.05

Jetzt, wo wirklich mehr und mehr Schnee auf den Bergen um Innsbruck herum liegen bleibt, ist es Zeit sich endlich mental auf die Skisaison vorzubereiten. Da kommt mir die European Outdoor Film Tour 2005, die morgen auch hier halt macht, sehr gelegen. Mal sehen was meine Extremsportkollegen im letzten Jahr so gemacht haben.

Ganz sicher kommen nicht nur Wintersportfreunde auf ihre Kosten, sondern auch Leute die gern auf Berliner Bordsteinkanten balancieren, in Kanus auf dem reissenden Müggelsee (ja, ja...oder Wannsee) unterwegs sind und welche, die schon als Kind jedes Klettergerüst unsicher gemacht haben. Aber seht selbst:
© EOFT 2005

Ich werde natürlich an dieser Stelle von den Filmen berichten.

Bis dann,
Berlin MD.

--

Nachtrag:
In Berlin ist das Ding übrigens schon am 1.11.gelaufen - wohl verpasst, he?! In Basel und Zürich, kann ja sein dass ich da auch Leser habe, sind die Filme am 30.11. bzw 1.12. zu sehen.

NICU heisst...

Sascha am 18.11.05

...Neonatal Intensiv Care Unit - eine Intensivstation für die schwerstkranken Neugeborenen und die ganz kleinen Frühgeborenen also. Genau dort habe ich die letzte Woche gearbeitet und werde dies sicher auch noch einige Zeit tun.

Das klingt hochspeziell und eigentlich nach etwas, wo ein Student im letzten Jahr nicht viel machen und lernen kann. Irgendwie aber, ist dann doch alles anders gekommen.

Die Station wird zur Zeit von zwei auf der NICU ziemlich frischen Assistenten betreut und das hat sich als absoluter Vorteil heraus gestellt. Denn schon am zweiten Tag war ich einfach der dritte "ziemlich frische Assistent", der "seine" Patienten bei der Chefvisite vorstellen musste. Ich betreue jetzt also 3 bis 4 (sehr sehr) kleine Frühgeborene, schreibe Infusionen für sie, untersuche sie täglich, ordne Untersuchungen und Medikamente an und lerne, wie sie beatmet werden und worauf man alles achten muss. Der diensthabene Oberarzt (zur Zeit ist es der leitende OA, für mich aber nur "Rudi") hat immer ein Ohr für mich und ich spreche natürlich alles mit ihm ab.

Eigentlich mache ich plötzlich wirklich genau das gleiche wie die Assistenten und hatte noch nicht einmal eine Minute Zeit, Angst davor zu haben!

Ganz nebenbei habe ich heute wieder ein Kind nach Kaiserschnitt untersucht, zum ersten mal in meinem Leben das Fruchtwasser aus den Atemwegen abgesaugt und dem Vater zu seinem (wiedermal ziemlich dicken) Jungen gratuliert.

Die Woche war gut und ich habe ein Dauerlächeln auf dem Gesicht.
Berlin MD.

Ultimate Verletzungsrisiko

Sascha am 15.11.05

Etwas spät - aber kein Wunder, es ist ja auch wahnsinnig schwer mit so einem kaputten Fuss Blogbeiträge zu schreiben - ein Bericht, der Euch wach rütteln soll. Eure Herzen sollen sich öffnen und Liebe, mindestens aber Mitleid soll heraus strömen.

Ich habe mir - vielleicht ahnt ihr es schon - bei meinem ZWEITEN Ultimate Training natürlich gleich eine böse Verletzung am Fuss zugezogen. Leider Gottes ist besagtes Training ja immer am Freitag und so konnte ich das ganze Wochenende nicht laufen. Diskos (eine von den beiden), Berge, Sonntagsspaziergänge, Shopping - NIX! Im sonst schon eher nicht so actionreichen Innsbruck keine Arbeit und gefesselt an ein karges Büro! Aber lest selbst:

...Humpelnd schleppe ich mich zwischen Küche und Computer hin und her. Der Kühlschrank ist leer, sehr leer. Die Nummer vom "Tiroler Mittagstisch für Menschen mit Handycap" ist ständig besetzt. Ich habe Hunger. Würde mein Fuss nicht so schmerzen, könnte ich das Brennen in meinem Magen spüren. Draussen scheint die Sonne von einem stahlblauen Himmel. Kleine Tränen kullern mir die Wangen herunter, wenn der Schmerz mir wieder den Atem nimmt.
Ich löse altes Brot in warmem Wasser auf. Mit einer Prise Salz schmeckt das gar nicht schlecht. Später kann ich mir sogar noch einen Brühwürfel von meiner Mitbewohnerin stehlen - sie ist nicht da. Hungrig und ausgezehrt verschlinge ich ihn in einem Stück. Ich will nur noch schlafen, Zähneputzen schaff ich jetzt nicht mehr - der Weg zum Bad ist einfach zu weit...


Montag ging's mir natürlich wieder besser, war ja klar!
Berlin MD.

Visuelle Imaginationshilfen.

Sascha am 9.11.05

Da lebe und arbeite ich in einer weit entfernten Stadt und Klinik, hinterlasse meine Anekdoten an dieser Stelle und niemand hat eine Ahnung, wo sich diese teils erschütternden Szenen abspielen. Hier zwei visuelle Imaginationshilfen:

Der medizinische Campus, links die alte Kinderklinik wo auch
Berlin MD arbeitet.



Die chirurgischen Kliniken abends und von außen auf meinem Heimweg.

An dieser Stelle sei bemerkt, dass Berlin MDs sehr bald die Fotoreihe "The Tyrolian Surgeon" präsentieren wird. Wöchentlich ein extravagantes Bild von diesem geschätzten Kollegen. Schaut also demnächst öfter mal hier vorbei!

Bis dann,
Berlin MD.

Der erste Schnee

Sascha am 6.11.05

Dort wo der grüne Pfeil drauf zeigt war gestern noch kein Schnee. Die Skisaison ist damit, wie ich finde, nahezu eingeleitet!

("Berlin MDs" bittet die Familie im Vordergrund um Entschuldigung für die ungefragte Veröffentlichung ihrer Rückseiten)

Ultimate Innsbruck

Sascha am 6.11.05

Berlin MD ist im Herzen ein Sportler, soviel ist klar. Und ein sehr geselliger Mensch ist er auch, glaubt er jedenfalls. Da sind Teamsportarten genau das richtige, um in einer fremden Stadt - in der es sonst nicht viel zu machen gibt - etwas für Körper und Geist zu tun.

Ich spiele ab jetzt jeden Freitag "Ultimate". Das ist sozusagen Frisbee gegeneinander im Team. Unglaublich schnell, anstrengend und vor allem macht es grossen Spass. Ich hab heute (am Sonntag!!!) immernoch Muskelkater vom Training am Freitag. Vielleicht hätte Stretching geholfen!?

Jetzt brauche ich also nur noch sportliche und/oder gesellschaftliche Highlights für Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag. Berlin is eene Wolke, vergesst das nie!

Berlin MD.